Lexikon: Der Hovawart ... über uns Ganns Lydia und Ganns Jürgen Nächste Seite   ... ist eine verhältnismäßig junge Rasse, obwohl sein Ursprung weit zurück in der Vergangenheit liegt. Sein  Name leitet sich aus dem Wort "Hovawart" oder auch "Hofwarth" - Wächter der Habe (hova) und des Hofes -  her. Der Hovawart ist ein ausgesprochen schöner Hund: groß und stattlich, dabei aber nicht schwerfällig sondern  elegant. Eine besonders gesunde Rasse, bei der die Körperproportionen stimmen. Diese bemerkenswerte  Rasse ist immer noch sehr variationsreich, so dass es oft gar nicht so einfach ist, einen Hovawart als  Hovawart zu erkennen. Es gibt ihn in den Farben schwarzmarker, blond und den selteneren schwarzen  Hovawart.   Bei den Hovawart-Vereinen im VDH stehen Zucht auf gutes Wesen und Gesundheit an vorderster Stelle.  Krankheiten wie OCD, Hypothyreose und erbliche Herzerkrankungen sind bei Hovawarten äußerst selten.  Insbesondere die gefürchtete erbliche Hüftgelenksdysplasie ist durch jahrzehntelange Selektion auf HD-freie  Tiere bis auf wenige Prozent zurückgedrängt worden.   Zuchtziel sind neben Gesundheit und Langlebigkeit auch heute noch die Fähigkeiten eines guten Hofhundes  wie Unerschrockenheit, Selbständigkeit und Verteidigungsbereitschaft. Aggressive, ängstliche,  schussscheue oder lethargische Hunde sind von der Zucht ausgeschlossen. Der Hovawart soll ein  gutartiges, ausgeglichenes und ruhiges Wesen haben. Er ist bewegungsfreudig, geht selbstbewusst auf  seine Umwelt zu, ist gelassen und hat ein robustes, belastbares Nervenkostüm. Er ist für alle Bereiche des  Hundesports geeignet und kann durch seine hohe Reizschwelle, seinen Mut, seine starken Nerven und die  vorzügliche Nasenveranlagung auch zu einem hervorragenden Rettungshund ausgebildet werden.