Lexikon: Fährtenarbeit Fährtenarbeit (Disziplin A laut IPO) Dieser Begriff kommt aus dem Hundesport und wird auch Nasenarbeit genannt. Hierbei geht der Hund einer Spur nach, die durch die Bodenverletzung des Gehens des Fährtenlegers entsteht. Der Hund sucht im Gegensatz zum Mantrailing (Personensuche) nicht nach dem Individualgeruch des Fährtenlegers, sondern nach dem Duft der mechanischen Bodenzerstörung. Aus diesem Grund ist es auf der Geruchsebene nicht wichtig WER die Fährte legt. Auf der Ebene der Legetechnik (Gangart) macht es jedoch einen Unterschied und somit sollte auch im Training eine  Abwechslung in der Legeart erfolgen. Fremdfährten sind ab der zweiten Fährtenprüfung laut VPG/IPO verpflichtend. Hat der Hund gelernt der getretenen Spur zu folgen. Legt der Fährtenleger Gegenstände (Holz, Teppich, Leder…) auf der Fährte ab und der Hund muss auch diese verweisen oder aufzunehmen. Das bedeutet dass der Hund unterschiedliche  Materialien anzeigen (stehen, sitzen, liegen, aufnehmen) soll. In unserem Training plädieren wir für das Ablegen am  Gegenstand. Des Weiteren ist es nicht unwichtig zu erwähnen, dass der Hundeführer nach Abschluss der Ausbildung - also in der Prüfung - am Ende einer 10-Meter-Leine hinter dem Hund hergeht und keinen Einfluss auf das Hundeverhalten nehmen kann. Diese Disziplin in der Schutzhundausbildung oder im Gebrauchshundesport ist bereits für den Welpen wichtig. Frühst möglich kann der Welpen auf seine weitere Arbeit vorbereitet werden und ein Futtertrieb hergestellt werden. Jedoch ist es auch möglich NUR in dieser Disziplin Prüfungen zu absolvieren (ohne B und C): über uns